Berufsunfähigkeitsversicherung
Berufunfähigkeit
Sie kann jeden von uns ereilen und doch sind immer noch zu wenige Berufstätige ausreichend gegen sie abgesichert – die Berufsunfähigkeit. Was aber ist darunter zu verstehen?Berufsunfähigkeit bedeutet, ein Berufstätiger kann nicht mehr in seinem bisherigen Beruf arbeiten. Besonders plastisch sind Beispiel wie der Frisör, der eine Allergie gegen Chemikalien bekommt wie der Bäcker, der das Mehl nicht mehr verträgt, oder der Dachdecker, der vom Dach stürzt und danach im Rollstuhl sitzt. Besonders häufige Gründe für Berufsunfähigkeit sind psychische Krankheiten oder Erkrankungen des Bewegungsapparats.
Der Gesetzgeber sieht grundsätzlich nur eine Rente wegen verminderter Erwerbstätigkeit vor. Danach ist teilweise erwerbsgemindert, wer weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann. Vollständig erwerbsgemindert ist, wer weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Unerheblich ist, in welcher Tätigkeit gearbeitet wird. Im Ergebnis bedeutet das, eine Rente erhält man nur noch in wenigen Fällen, wenn man aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht mehr oder nur noch wenig arbeiten kann, unabhängig davon, welche Tätigkeit man ausübt. In allen anderen Fällen, in denen man zwar noch arbeiten kann, aber nicht mehr in seinem letzen Beruf und nicht mehr zu 100 Prozent, zahlt der Gesetzgeber nichts. In dieser Situation greift eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Wichtig bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist vor allem die Höhe der Leistung. Die Leistung wird als Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt und soll die Lücke zum früheren Einkommen abdecken. Die monatliche Rente ist so hoch anzusetzen, dass sie diese Lücke möglichst vollständig abdeckt. Fast jeder Versicherer bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung an, so dass sich ein Preisvergleich vor Abschluss auf jeden Fall lohnt.